Dahab
In solche Länder komme ich immer in der Nacht an. Dann ist es heißer als in Deutschland, meistens weht ein starker und milder Wind, dann finden irgendwelche Prozeduren bei der Einreise statt, die dann einfach stattfinden müssen, hier in Scharm el Sheik musste man 2 Briefmarken kaufen, eine 5er, die andere eine 10er , die klebte man sich in den Paß, Stempel drauf und fertig war das Visum. Willkommen!
Und immer führt dann irgendeine lang gestreckte Piste in die Stadt. Hier sind teilweise Sandverwehungen darauf und wir fuhren, aber an Scharm vorbei, etwa 100 Kilometer und die Fahrt war dunkel wie durch einen Tunnel, es ist eben Wüste. In den Wüstenstädten sind die Straßen zweibändig mit Straßenlaternen beleuchtet, das ist sehr hell mit gelbem, warmem Licht. Und in der Wüste ist nichts, kein Licht, nirgends, nichts.
Dahab. An der Reception war der Bombenanschlag sogleich das Thema, die Täter seien bereits gefasst worden und sie hätten nichts gegen die Touristen gehabt. Sie hätten etwas gegen die Polizei gehabt und wollten so Rache nehmen. Aha. Innerhalb der vergangen Woche seien 80% der Gäste abgereist. Und man sei zu 100% ausgebucht gewesen.
Wir bezogen unsere Zimmer und gingen noch einmal los. Dahab war noch vor 10 Jahren eine Ort mit 4 Baracken und einem Kiosk und einer Tauchstation gewesen. Jetzt hat die lang gezogene Bucht eine Promenade mit Restaurant an Restaurant, in der zweiten Reihe offene Läden mit T-Shirts und Tünneff und Pharmacie, in der dritten Reihe Hotels. Alleine in diesem kleinen Ort gibt es 60 Tauchbasen.
Das Selbstmordattentat hat in einer engen Straße stattgefunden, selbst der Beton ist zerstört, solch eine Wucht. Am Platz nebenan fand gerade eine Fernsehdiskussion statt, sehr aufwändig, 6 Kameras habe ich gezählt, eine sogar auf einem Jibarm. Eine Aufzeichnung, nehme ich an. Der Vorsitzende des nationalen Handballverbandes sprach darüber, dass die jungen Leute doch lieber Handball spielen sollten, statt mit Bomben sich in die Luft zu sprengen. Er war einer unter vielen, die zu Wort kamen. Das war gerade das, was er gesagt hatte, als wir vorbei kamen.
Wir setzten uns in ein Restaurant, es war wirklich nichts los, keine Touristen. Selbst die Tische direkt am Wasser waren frei. Zu S. auf die Bank legte sich eine stille schwarze Katze. Dann gesellten sich noch 2 Hunde an den Tisch. Sie hatten keine hungrigen Blicke und bekamen trotzdem nichts von meinem Barbequchicken. Ich neige doch manchmal zu Hartleibigkeit.
Und immer führt dann irgendeine lang gestreckte Piste in die Stadt. Hier sind teilweise Sandverwehungen darauf und wir fuhren, aber an Scharm vorbei, etwa 100 Kilometer und die Fahrt war dunkel wie durch einen Tunnel, es ist eben Wüste. In den Wüstenstädten sind die Straßen zweibändig mit Straßenlaternen beleuchtet, das ist sehr hell mit gelbem, warmem Licht. Und in der Wüste ist nichts, kein Licht, nirgends, nichts.
Dahab. An der Reception war der Bombenanschlag sogleich das Thema, die Täter seien bereits gefasst worden und sie hätten nichts gegen die Touristen gehabt. Sie hätten etwas gegen die Polizei gehabt und wollten so Rache nehmen. Aha. Innerhalb der vergangen Woche seien 80% der Gäste abgereist. Und man sei zu 100% ausgebucht gewesen.
Wir bezogen unsere Zimmer und gingen noch einmal los. Dahab war noch vor 10 Jahren eine Ort mit 4 Baracken und einem Kiosk und einer Tauchstation gewesen. Jetzt hat die lang gezogene Bucht eine Promenade mit Restaurant an Restaurant, in der zweiten Reihe offene Läden mit T-Shirts und Tünneff und Pharmacie, in der dritten Reihe Hotels. Alleine in diesem kleinen Ort gibt es 60 Tauchbasen.
Das Selbstmordattentat hat in einer engen Straße stattgefunden, selbst der Beton ist zerstört, solch eine Wucht. Am Platz nebenan fand gerade eine Fernsehdiskussion statt, sehr aufwändig, 6 Kameras habe ich gezählt, eine sogar auf einem Jibarm. Eine Aufzeichnung, nehme ich an. Der Vorsitzende des nationalen Handballverbandes sprach darüber, dass die jungen Leute doch lieber Handball spielen sollten, statt mit Bomben sich in die Luft zu sprengen. Er war einer unter vielen, die zu Wort kamen. Das war gerade das, was er gesagt hatte, als wir vorbei kamen.
Wir setzten uns in ein Restaurant, es war wirklich nichts los, keine Touristen. Selbst die Tische direkt am Wasser waren frei. Zu S. auf die Bank legte sich eine stille schwarze Katze. Dann gesellten sich noch 2 Hunde an den Tisch. Sie hatten keine hungrigen Blicke und bekamen trotzdem nichts von meinem Barbequchicken. Ich neige doch manchmal zu Hartleibigkeit.
