Folgende Szene
8: Café / Küche – I/T
Die schöne Frau lästert vor ihrer weniger schönen Freundin über eine auch sehr schöne Nebenbuhlerin. Es geht richtig und kurz und knapp zur Sache und endet damit, dass die schöne Frau sagt: „Wenn du F. siehst, dann warn mich bitte, damit ich rechtzeitig weglaufen kann.“ In dem Moment, der schönen Frau im Rücken, erscheint die Nebenbuhlerin und die weniger schöne Freundin macht nun Handzeichen und Bewegungen, sie soll ja warnen. Aber die schöne Frau versteht zu spät und sagt dann, in der Art ertappter AllyMcBeal: „Warum habe ich nur das Gefühl, dass ich jetzt keinen Spaß daran haben werde, mich umzudrehen?“ Und sie dreht sich um, die schöne Nebenbuhlerin ist zu sehen und die weniger schöne Freundin sagt: „Weil hinter dir F. steht?“
Die Szene ist soweit ganz nett, funktioniert auch, im Vorabendprogramm der ARD kann man gerne so lustig sein. Aber eines vertrage ich nicht und ich werde es nie ertragen, wenn Sätze nachgeschoben werden, die unnötig sind wie ein Kropf, die sagen, was man als Zuschauer schon gesehen hat. Und das ist eben der letzte Satz, den ich heute mindestens zehnmal, wenn nicht zwanzigmal gehört habe. Und bis zum Schluss sträubten sich mir die Nackenhaare und bis zum Schluss wollte ich aufspringen und eingreifen, mindestens den Regler zumachen.
Aber ich blieb sitzen, dachte an meine Tagesgage, dachte über mein Los, freue mich über jede fremdsprachige Produktion in der Zukunft, die Texte verstehe ich dann wenigstens nur zur Hälfte oder gar nicht. Besser gar nicht. Oder es ist ein Sprachkurs. Sprachkurs.
Die schöne Frau lästert vor ihrer weniger schönen Freundin über eine auch sehr schöne Nebenbuhlerin. Es geht richtig und kurz und knapp zur Sache und endet damit, dass die schöne Frau sagt: „Wenn du F. siehst, dann warn mich bitte, damit ich rechtzeitig weglaufen kann.“ In dem Moment, der schönen Frau im Rücken, erscheint die Nebenbuhlerin und die weniger schöne Freundin macht nun Handzeichen und Bewegungen, sie soll ja warnen. Aber die schöne Frau versteht zu spät und sagt dann, in der Art ertappter AllyMcBeal: „Warum habe ich nur das Gefühl, dass ich jetzt keinen Spaß daran haben werde, mich umzudrehen?“ Und sie dreht sich um, die schöne Nebenbuhlerin ist zu sehen und die weniger schöne Freundin sagt: „Weil hinter dir F. steht?“
Die Szene ist soweit ganz nett, funktioniert auch, im Vorabendprogramm der ARD kann man gerne so lustig sein. Aber eines vertrage ich nicht und ich werde es nie ertragen, wenn Sätze nachgeschoben werden, die unnötig sind wie ein Kropf, die sagen, was man als Zuschauer schon gesehen hat. Und das ist eben der letzte Satz, den ich heute mindestens zehnmal, wenn nicht zwanzigmal gehört habe. Und bis zum Schluss sträubten sich mir die Nackenhaare und bis zum Schluss wollte ich aufspringen und eingreifen, mindestens den Regler zumachen.
Aber ich blieb sitzen, dachte an meine Tagesgage, dachte über mein Los, freue mich über jede fremdsprachige Produktion in der Zukunft, die Texte verstehe ich dann wenigstens nur zur Hälfte oder gar nicht. Besser gar nicht. Oder es ist ein Sprachkurs. Sprachkurs.

