Saab 9-3 2.2 TiD SE Anniversary
Zweimal oder dreimal im Jahr, wenn ich in Deutschland arbeite, bekomme ich diese niegelnagelneuen Mietwagen, wie schon bemerkt: zum Trockenwohnen. Schon in dieser Zeit werde ich ganz kleiner Junge – es liegt wohl an den Ausdünstungen? – und rechne mir aus und bastele mir zusammen ein Schloß: So ein neues und schickes Auto müßte ich auch wohl endlich privat fahren können, bei diesen Strecken in die Uckermark, da ist es auch angesagt. Außerdem könnte ich den Wagen dann auch statt eines Mietwagens der Produktion in Rechnung stellen. Also.
Und so fängt es mit Leasing an, die Möglichkeit verwerfe ich dann schnell, denn nichts ist schlimmer, als hohe laufende Kosten zu haben, man stelle sich vor, ich bin im Ausland und der Wagen steht ungenutzt in der Garage, unvorstellbar für mich. Weiter geht es mit Jahreswagen. Auch noch viel zu teuer. Von der Markenwahl will ich jetzt gar nicht reden, irgendwie lande sowieso immer wieder bei Saab. Aber die haben seitdem es eigentlich Opel ist ihre Modelpalette so ungünstig verändert, mir bliebe nur übrig, den größten zu kaufen. Aber 38tausend Euro, ich bin doch nicht wahnsinnig. Der letzte 9-3er mit großem Kofferraum, den gab es 2002. … 2006, es ist an der Zeit, so einen zu suchen.
Nun ja, heute ist Pfingstmontag und ich war in Frohnau. Frohnau ist eine Ecke im Norden Berlins, in die man als Berliner nicht kommt. Man weiß knapp noch, daß Frohnau im Norden liegt, aber mehr weiß man auch nicht. (Jetzt weiß ich auch, daß dort eine riesiger chinesischer kreisrunder Freßtempel liegt, auf 3 Etagen chinesisch essen. Die Himmels-Pagode. Auf die grüne Wiese wurde so ein Teil gestellt, wie eigentlich Baumärkte sonst hingestellt werden. Der Laden brummt, halb vier war der Parkplatz voll. Aber deshalb war ich ja nicht in Frohnau.) Ich bin Probe gefahren und habe mir vom Verkäufer so unglaublich viel über Autos und Motoren und Preise anhören müssen, der Mann hörte überhaupt nicht mehr auf. Und das mir, der ich wenig Ahnung und Interesse an Autos habe, ich will nur einen vernünftigen Wagen, mehr will ich nicht. Ich fuhr ein bißchen Landstraße und auch mal kurz obligatorisch 200 auf der Autobahn, ich konnte den Verkäufer weiterhin gut verstehen und wäre gerne gleich weiter in die Uckermark gerauscht, es war die Prenzlauer Autobahn.
Zurück in seiner Straße wollte ich mich eigentlich verabschieden, um die Sache noch einmal zu überdenken, aber der Verkäufer, ein Senatsbeamter (seine Frau, eine Senatsbeamtin war auch zugegen), bat er mich noch einmal hinein. Also ging es ans Verhandeln, T., auch dabei, war ganz steif neben mir, als ich auf einmal sagte, gut, dann reichen wir uns doch einfach die Hand. Ich hatte ihn 600Euro hinuntergehandelt und das SaabInformationsDisplay mit einem Pixelfehler, das werde er auch noch wechseln lassen. Ich weiß, das kostet 300 bis 400Euro, ich bin sicher, der gute Mann wußte das nicht.
Dann wurde umständlich der Kaufvertrag ausgefüllt, zweimal, es gab keinen Scanner im Haushalt.
Endlich wurde auch nicht mehr über Autos geredet, sondern über Freiberuflerdasein und Beamtendasein, auch kein so prickelndes Thema. So. Mitte Juli bekommt er das Geld und ich das Auto. Schönes Numernschild: B-AC 404.
Und was kommt nun, wenn ich keine Autos mehr trockenwohnen darf? Wird es dann Schluß sein mit den Träumen?
Und so fängt es mit Leasing an, die Möglichkeit verwerfe ich dann schnell, denn nichts ist schlimmer, als hohe laufende Kosten zu haben, man stelle sich vor, ich bin im Ausland und der Wagen steht ungenutzt in der Garage, unvorstellbar für mich. Weiter geht es mit Jahreswagen. Auch noch viel zu teuer. Von der Markenwahl will ich jetzt gar nicht reden, irgendwie lande sowieso immer wieder bei Saab. Aber die haben seitdem es eigentlich Opel ist ihre Modelpalette so ungünstig verändert, mir bliebe nur übrig, den größten zu kaufen. Aber 38tausend Euro, ich bin doch nicht wahnsinnig. Der letzte 9-3er mit großem Kofferraum, den gab es 2002. … 2006, es ist an der Zeit, so einen zu suchen.
Nun ja, heute ist Pfingstmontag und ich war in Frohnau. Frohnau ist eine Ecke im Norden Berlins, in die man als Berliner nicht kommt. Man weiß knapp noch, daß Frohnau im Norden liegt, aber mehr weiß man auch nicht. (Jetzt weiß ich auch, daß dort eine riesiger chinesischer kreisrunder Freßtempel liegt, auf 3 Etagen chinesisch essen. Die Himmels-Pagode. Auf die grüne Wiese wurde so ein Teil gestellt, wie eigentlich Baumärkte sonst hingestellt werden. Der Laden brummt, halb vier war der Parkplatz voll. Aber deshalb war ich ja nicht in Frohnau.) Ich bin Probe gefahren und habe mir vom Verkäufer so unglaublich viel über Autos und Motoren und Preise anhören müssen, der Mann hörte überhaupt nicht mehr auf. Und das mir, der ich wenig Ahnung und Interesse an Autos habe, ich will nur einen vernünftigen Wagen, mehr will ich nicht. Ich fuhr ein bißchen Landstraße und auch mal kurz obligatorisch 200 auf der Autobahn, ich konnte den Verkäufer weiterhin gut verstehen und wäre gerne gleich weiter in die Uckermark gerauscht, es war die Prenzlauer Autobahn.
Zurück in seiner Straße wollte ich mich eigentlich verabschieden, um die Sache noch einmal zu überdenken, aber der Verkäufer, ein Senatsbeamter (seine Frau, eine Senatsbeamtin war auch zugegen), bat er mich noch einmal hinein. Also ging es ans Verhandeln, T., auch dabei, war ganz steif neben mir, als ich auf einmal sagte, gut, dann reichen wir uns doch einfach die Hand. Ich hatte ihn 600Euro hinuntergehandelt und das SaabInformationsDisplay mit einem Pixelfehler, das werde er auch noch wechseln lassen. Ich weiß, das kostet 300 bis 400Euro, ich bin sicher, der gute Mann wußte das nicht.
Dann wurde umständlich der Kaufvertrag ausgefüllt, zweimal, es gab keinen Scanner im Haushalt.
Endlich wurde auch nicht mehr über Autos geredet, sondern über Freiberuflerdasein und Beamtendasein, auch kein so prickelndes Thema. So. Mitte Juli bekommt er das Geld und ich das Auto. Schönes Numernschild: B-AC 404.
Und was kommt nun, wenn ich keine Autos mehr trockenwohnen darf? Wird es dann Schluß sein mit den Träumen?