Buenos Aires
Wenn man eine Großstadt schnell kennen lernen möchte, sollte man vom Flughafen einen normalen Linienbus in die Stadt nehmen.
In Buenos Aires war das ein echter Lumpensammler, er brauchte 2 Stunden bis ins Zentrum. Zuerst ging es durch endlose Vorstadtkolonien mit niedrigen Häusern und Straßenecken in denen statt Kneipen Kioske mit schäbigen Coca Cola Schildern waren, dann kamen Straßenzüge, in denen man getrennt Textilien, Turnschuhe, Haushaltswaren, Elektrogeräte, Autoreifen oder Gartenartikel kaufen konnte. Autos auch. Dann wieder endlose Straßenzüge mit Wohnhäusern und Hausnummern in den Tausendern. Irgendwann dann das Zentrum mit der breitesten Straße der Welt „9 de Julio“ – das sind genau genommen 4 Straßen nebeneinander – von denen unendlich und endlos die gleichen Straßenquadrate abgehen.
Wo wir auch ein kleines Hotel fanden und sich die Receptionistin, eine alte spanische Dame verhalten aber deutlich aufregte, als wir das vierte Mal sie um Besichtigung baten und wieder im ersten Zimmer ankamen, das wir dann nahmen.
In heißen Ländern gibt es erst ab einer höheren Kategorie Zimmer mit Fenster, wenn man nicht bereit ist, mehr als 120 Pesos pro Nacht (30 Euro) auszugeben, braucht man auch nicht so viele Zimmer besichtigen, da hatte die alte Dame durchaus Recht.
Buenos Aires ähnelt mit seinen Straßenzügen wie ein Korb voller Eier, mit dem Unterschied, dass die Eier gerade ausgerichtet sind. Manchmal gibt es braune Eier, manchmal helle Eier, das ist es dann aber auch schon. Kleine Läden, viele Supermercardos, ab und zu ein grüner Eingang, dort auch ein großes E für ESTACIONE, Lücken in den Häuserzeilen, die Parkplätze sind. Bewacht. Für Geld. 3 Pesos die Stunde. Es gibt keine vollen Parkplätze. An den Straßenrändern stehen die Autos und sonst scheinen sie nur zu fahren, jedenfalls sind die unzähligen „E“s ständig leer. Aber Dank dieser „E“s ist die Stadt einfach ein bisschen grüner, ihre Eingänge sind mit Gummiböumen und Ficus Benjamins großer Ausführung bewachsen. Ansonsten kann man die Stadtviertel kaum unterscheiden, nur in dem reicheren, in Palermo, bemerkt man es an der Hundescheisse, aber an Berlin kommt das nicht heran.
Die U-Bahnen sind nicht besonders tief unter der Erde und das Ticket steckt man wie in Frankreich in einen Schlitz und damit wird ein Drehkreuz freigegeben. Das scheint der einzige Sinn des Tickets zu sein, sie liegen nach den Sperren zu Hauf wie zu große Konfettis auf dem Boden. Kontrollen braucht man wohl nicht zu fürchten. (Update: Doch, beim Hinausgehen schiebt man das Ticket genauso durch einen Schlitz, der ein Drehkreuz freigibt. Dann werden sie ungültig und das wars dann.)
Die U-Bahn fährt im Linksverkehr, das macht es schwierig, in so einer fremden Stadt, die Richtung zu halten.
Ansonsten gibt es über Buenos Aires nichts weiter zu sagen. Die wenigen Parks laden nicht zum Sitzen ein, es ist heiß und staubig, die Nähe zum Meer ist nicht zu spüren. Die Müllbeseitigung ist oberflächlich und intakt, der Kaffee hervorragend und es gibt noch viele gestandene Kellner, denen die Handgriffe sitzen und die den Gast nicht als Last sondern als Aufgabe verstehen. Natürlich mit einer gewissen arroganten Haltung, die Volkssport ist.
Tango, natürlich. Aber wenn man kein Tangotänzer ist?
In Buenos Aires war das ein echter Lumpensammler, er brauchte 2 Stunden bis ins Zentrum. Zuerst ging es durch endlose Vorstadtkolonien mit niedrigen Häusern und Straßenecken in denen statt Kneipen Kioske mit schäbigen Coca Cola Schildern waren, dann kamen Straßenzüge, in denen man getrennt Textilien, Turnschuhe, Haushaltswaren, Elektrogeräte, Autoreifen oder Gartenartikel kaufen konnte. Autos auch. Dann wieder endlose Straßenzüge mit Wohnhäusern und Hausnummern in den Tausendern. Irgendwann dann das Zentrum mit der breitesten Straße der Welt „9 de Julio“ – das sind genau genommen 4 Straßen nebeneinander – von denen unendlich und endlos die gleichen Straßenquadrate abgehen.
Wo wir auch ein kleines Hotel fanden und sich die Receptionistin, eine alte spanische Dame verhalten aber deutlich aufregte, als wir das vierte Mal sie um Besichtigung baten und wieder im ersten Zimmer ankamen, das wir dann nahmen.
In heißen Ländern gibt es erst ab einer höheren Kategorie Zimmer mit Fenster, wenn man nicht bereit ist, mehr als 120 Pesos pro Nacht (30 Euro) auszugeben, braucht man auch nicht so viele Zimmer besichtigen, da hatte die alte Dame durchaus Recht.
Buenos Aires ähnelt mit seinen Straßenzügen wie ein Korb voller Eier, mit dem Unterschied, dass die Eier gerade ausgerichtet sind. Manchmal gibt es braune Eier, manchmal helle Eier, das ist es dann aber auch schon. Kleine Läden, viele Supermercardos, ab und zu ein grüner Eingang, dort auch ein großes E für ESTACIONE, Lücken in den Häuserzeilen, die Parkplätze sind. Bewacht. Für Geld. 3 Pesos die Stunde. Es gibt keine vollen Parkplätze. An den Straßenrändern stehen die Autos und sonst scheinen sie nur zu fahren, jedenfalls sind die unzähligen „E“s ständig leer. Aber Dank dieser „E“s ist die Stadt einfach ein bisschen grüner, ihre Eingänge sind mit Gummiböumen und Ficus Benjamins großer Ausführung bewachsen. Ansonsten kann man die Stadtviertel kaum unterscheiden, nur in dem reicheren, in Palermo, bemerkt man es an der Hundescheisse, aber an Berlin kommt das nicht heran.
Die U-Bahnen sind nicht besonders tief unter der Erde und das Ticket steckt man wie in Frankreich in einen Schlitz und damit wird ein Drehkreuz freigegeben. Das scheint der einzige Sinn des Tickets zu sein, sie liegen nach den Sperren zu Hauf wie zu große Konfettis auf dem Boden. Kontrollen braucht man wohl nicht zu fürchten. (Update: Doch, beim Hinausgehen schiebt man das Ticket genauso durch einen Schlitz, der ein Drehkreuz freigibt. Dann werden sie ungültig und das wars dann.)
Die U-Bahn fährt im Linksverkehr, das macht es schwierig, in so einer fremden Stadt, die Richtung zu halten.
Ansonsten gibt es über Buenos Aires nichts weiter zu sagen. Die wenigen Parks laden nicht zum Sitzen ein, es ist heiß und staubig, die Nähe zum Meer ist nicht zu spüren. Die Müllbeseitigung ist oberflächlich und intakt, der Kaffee hervorragend und es gibt noch viele gestandene Kellner, denen die Handgriffe sitzen und die den Gast nicht als Last sondern als Aufgabe verstehen. Natürlich mit einer gewissen arroganten Haltung, die Volkssport ist.
Tango, natürlich. Aber wenn man kein Tangotänzer ist?


