4 Frauen im Bungalow
Am Dienstag treffen sie sich sich immer zum Schnäpperken. Wenn der Gemüsewagen durch ist, im Bungalow. Dann sitzen sie am Tisch und unterhalten sich darüber, was ist und was nicht ist. 3 Frauen, die ich in T. noch nie gesehen habe und eine, meine Nachbarin, die schon immer mit ihrem Bruder zusammenlebt und eine Pfannkuchengestalt hat.
Der Bungalow steht auf dem Dorfanger, neben dem Fußballplatz und vor der Kirche. Im Bungalow sitzen die Säufer zum Frühschoppen, am Sonntag. Dann ist der kleine Raum zugepafft von billigen polnischen Zigaretten und es ist eine gewisse Schwere im Raum, man weiß nicht, ob man willkommen ist, so als Zugereister. Bei den Frauen wurde nicht geraucht und sie schauten auch neugierig. Deutlich über 60 sitzen sie da, mit Kittelschürzen, nein, sie wüssten nichts von einer Liste, die hier ausliegen solle, in die man sich eintragen könne, um die Telekom zu bewegen, auch nach T. dsl zu bringen. Ach nein, das interessiere sie doch auch gar nicht. Gar nicht? Sie würden nicht gerne auch ins Internet gehen? Ach nein, wir sind doch viel zu alt. Was sollen wir denn.
Deine Scheune ist ja nun eingekracht. Ja, meine Scheune ist eingekracht. 9 Jahre hat sie als Ruine gehalten, 5 Jahre war sie überfällig, der Nussbaum hat sie wohl noch gestützt.
Wer ist er denn eigentlich, wurde meine Nachbarin gefragt, der von Rathke oder der von Leske? Der von Leske.
Sie boten mir keinen von ihrem roten Schnäpperken an, vielleicht waren sie zu verdutzt, mich in ihrem Bungalow zu sehen. Sie waren dann wohl auch ganz froh, als ich wieder ging.
Kein dsl in T. Ein Glück, es muss ja nicht alles überall gleich sein.
(Gibt es nicht so etwas wie einen Grundversorgungsanspruch? „…“)
Der Bungalow steht auf dem Dorfanger, neben dem Fußballplatz und vor der Kirche. Im Bungalow sitzen die Säufer zum Frühschoppen, am Sonntag. Dann ist der kleine Raum zugepafft von billigen polnischen Zigaretten und es ist eine gewisse Schwere im Raum, man weiß nicht, ob man willkommen ist, so als Zugereister. Bei den Frauen wurde nicht geraucht und sie schauten auch neugierig. Deutlich über 60 sitzen sie da, mit Kittelschürzen, nein, sie wüssten nichts von einer Liste, die hier ausliegen solle, in die man sich eintragen könne, um die Telekom zu bewegen, auch nach T. dsl zu bringen. Ach nein, das interessiere sie doch auch gar nicht. Gar nicht? Sie würden nicht gerne auch ins Internet gehen? Ach nein, wir sind doch viel zu alt. Was sollen wir denn.
Deine Scheune ist ja nun eingekracht. Ja, meine Scheune ist eingekracht. 9 Jahre hat sie als Ruine gehalten, 5 Jahre war sie überfällig, der Nussbaum hat sie wohl noch gestützt.
Wer ist er denn eigentlich, wurde meine Nachbarin gefragt, der von Rathke oder der von Leske? Der von Leske.
Sie boten mir keinen von ihrem roten Schnäpperken an, vielleicht waren sie zu verdutzt, mich in ihrem Bungalow zu sehen. Sie waren dann wohl auch ganz froh, als ich wieder ging.
Kein dsl in T. Ein Glück, es muss ja nicht alles überall gleich sein.
(Gibt es nicht so etwas wie einen Grundversorgungsanspruch? „…“)