|GTaag|

8. März 2008

Die BVG, juché

Abgelegt unter: Bln. — gtaag @ 22:03
Wenn man in Berlin derzeit ein Newyorker Flair haben will, sollte man am frühen Nachmittag beispielsweise zwischen der Straße Unter den Linden und dem Bahnhof Friedrichsstraße unterwegs sein. Dort laufen so viele Menschen zielstrebigen Schritts Richtung Bahnhof, dass man es sich nicht leisten kann, gegen den Strom zu laufen, es gäbe einfach zu viele Irritationen beim Ausweichen voreinander.
Der Grund: Die Berliner Verkehrsbetriebe streiken, es fahren keine Straßenbahnen und keine Busse, U-Bahnen auch nicht. Die Straßen sind dicht, nur die S-Bahnen tuen ihren Dienst.

So tut der BVG-Streik etwas für die Gesundheit des Berliner und des zugereisten Volkes. Man läuft einfach mehr, man fährt mehr Fahrrad. Man lernt mehr zu denken, zu planen, von den gewohnten Wegen abzuweichen.
(Nein, ich benutze die BVG auch sonst nicht. Ich mein ja nur. Streikt ruhig.)

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