Lourdes 3
In Lourdes eine Kerze anzuzünden bedeutet, die Kerze in einem Meer von Kerzen zu versenken, seine Wünsche und Hoffnungen und Gedanken zu übergeben in eine Gasse, wie auf einem Wochenmarkt mit Ständen, überdacht und abgesperrt, wo die Kerzen stehen.
Von der Flussseite ist diese Gasse von Scheiben geschützt, damit der Wind die Kerzen nicht ausbläst und die volle Wucht des Gedenkens sichtbar bleibt, eine erloschene Kerze, das ist es nicht. Die Scheiben strahlen wohltuende Wärme, das Gedenken und die Hoffnung sind eine heiße Angelegenheit. Unter den Ständen, in denen die teils dicken, teils dünnen, auf jeden Fall langen Kerzen aufgereiht sind, natürlich nicht ganz gerade, aber diese Unordentlichkeit hat einen geordneten Plan, sind Metallbehälterschalen aufgestellt, die den Wachs auffangen. Einzig und alleine diese Behälter machen eine Industrialisierung sichtbar, die man, so man sie bemerkt, eigentlich nicht bemerken möchte.
Von der Flussseite ist diese Gasse von Scheiben geschützt, damit der Wind die Kerzen nicht ausbläst und die volle Wucht des Gedenkens sichtbar bleibt, eine erloschene Kerze, das ist es nicht. Die Scheiben strahlen wohltuende Wärme, das Gedenken und die Hoffnung sind eine heiße Angelegenheit. Unter den Ständen, in denen die teils dicken, teils dünnen, auf jeden Fall langen Kerzen aufgereiht sind, natürlich nicht ganz gerade, aber diese Unordentlichkeit hat einen geordneten Plan, sind Metallbehälterschalen aufgestellt, die den Wachs auffangen. Einzig und alleine diese Behälter machen eine Industrialisierung sichtbar, die man, so man sie bemerkt, eigentlich nicht bemerken möchte.