Gibraltar
Nein, in Gibraltar ist nicht auf einmal Linksverkehr. So weit geht es dann nun nicht. Aber ich muss sagen, dass in Gibraltar kein Linksverkehr vorgeschrieben ist, ist eigentlich ein delikates Versagen der Downing Street. Da reist man ein und die Bobbys stehen auf einmal auf der Kreuzung, mit korrekter Haltung, kein bisschen leger, sie führen dich über den Roundabout, den du auch so genommen hättest, da stehen sie und sind bei der Sache und die Ernsthaftigkeit hat auf einmal ihren Fehler, weil man nicht links fahren darf. Im Linksverkehr wäre man ihnen dankbar, aber so.
Gibraltar macht in seiner Eigenartigkeit nicht viel Aufhebens. Man darf hineinreisen, sieht die Bobbys, sucht einen Parkplatz, trinkt ein Bier, in Euro bezahlt und in gibraltinischen Pfundmünzen den Rest ausbezahlt.
Irgend etwas muss an Gibraltar sein. Es gibt mehr als nur einen Laden, in dem die Regale mit Whisky voll gestellt sind und kubanische Zigarren bündelweise zum Verkauf angeboten werden. Ich glaube ja nicht, dass man heute überhaupt noch an solchen Orten zu seinem Vorteil einkaufen kann, die 50 kubanischen Zigarren habe ich nur gekauft, weil ich sie sonst nie gekauft hätte. Gibraltar hat etwas übrig für Genussmenschen.
Wenn man vorwärts strebt und sich nicht mit parkplatzsuchenden Autos unterhalten will, läuft man unweigerlich durch einen Autotunnel, der wenig befahren zur Spitze der Insel führt. Der Tunnel ist wahrhaftig in den Felsen gehauen, nicht etwa eine ausbetonierte Röhre, nein, der Fels ist zu sehen an den Wänden und Decken, das ist sehr ursprünglich, irgendwie gefahrvoll. Plötzlich dann draußen öffnet sich ein Areal mit einem Leuchtturm und ein Wasser mit ankernden Hochseeschiffen. Und eine Moschee steht, nicht besonders klein, aber doch sehr klein in den Dimensionen, da.
Der Wind haut über die Spitze.
Leider war kein Muezzin zu hören. Ich wäre zu Boden gefallen, glaub ich, weil da was über mich hinweggefegt wäre. Aber so war nur Wind.
Gibraltar macht in seiner Eigenartigkeit nicht viel Aufhebens. Man darf hineinreisen, sieht die Bobbys, sucht einen Parkplatz, trinkt ein Bier, in Euro bezahlt und in gibraltinischen Pfundmünzen den Rest ausbezahlt.
Irgend etwas muss an Gibraltar sein. Es gibt mehr als nur einen Laden, in dem die Regale mit Whisky voll gestellt sind und kubanische Zigarren bündelweise zum Verkauf angeboten werden. Ich glaube ja nicht, dass man heute überhaupt noch an solchen Orten zu seinem Vorteil einkaufen kann, die 50 kubanischen Zigarren habe ich nur gekauft, weil ich sie sonst nie gekauft hätte. Gibraltar hat etwas übrig für Genussmenschen.
Wenn man vorwärts strebt und sich nicht mit parkplatzsuchenden Autos unterhalten will, läuft man unweigerlich durch einen Autotunnel, der wenig befahren zur Spitze der Insel führt. Der Tunnel ist wahrhaftig in den Felsen gehauen, nicht etwa eine ausbetonierte Röhre, nein, der Fels ist zu sehen an den Wänden und Decken, das ist sehr ursprünglich, irgendwie gefahrvoll. Plötzlich dann draußen öffnet sich ein Areal mit einem Leuchtturm und ein Wasser mit ankernden Hochseeschiffen. Und eine Moschee steht, nicht besonders klein, aber doch sehr klein in den Dimensionen, da.
Der Wind haut über die Spitze.
Leider war kein Muezzin zu hören. Ich wäre zu Boden gefallen, glaub ich, weil da was über mich hinweggefegt wäre. Aber so war nur Wind.