Xapkib Tag 32
Nach der Arbeit bis zum Sonnenaufgang auf dem Flughafen trafen wir uns noch, da Feierabend war, Downtown in einer Kneipe zum Frühstück. Wir waren 7 Leute und da die Tische mit fest installierten Bänken nur Vierertische zuließen, saßen wir wie in der S-Bahn, nicht ungemütlich, aber etwas getrennt an 2 Tischen.
B. hat hier eine Liebe gefunden, B. ist ein stiller Mensch, etwas massig, dem gerne alles ankotzt und der eine leise Stimme hat. Er wirkt wie im Leben noch nicht freigeschwommen, schüchtern, oder es ist seine persönlicher Art, er ist Mitte 30.
Seine Freundin kam nicht neben ihm, sondern bei mir und meinem Assistenten zu sitzen, mit dem Rücken zu B., aber sie konnten sich berühren und miteinander tuscheln, umsetzen wollte sie sich nicht und wenn sie mit mir sprach, verstand ich sie kaum, sie sprach ein eigenartiges Englisch und sie hatte auch nicht viel zu sagen. Sie wirkte belastet, mein Assistent und ich, wir scherzten und fanden lockere Konversation, sie konnte oder wollte nicht drauf einsteigen. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, da hat B. sich ja eine Schlaftablette gesucht. Aber irgendwie passt es ja…
Am Nebentisch waren ernste Gespräche, vielleicht waren alle einfach nur müde. Wir aßen verschiedenste Arten Plini und Omelett, der Kaffee war vernünftig und die Kellnerin eine schlanke zierliche Person, die ihren Bauch zeigte. Die Rechnung war nicht niedrig, aber durch 7 erschwinglich, da B.s Freundin die Rechnung geordert hatte, kam sie auch zu ihr, vom Nachbartisch kamen die Hunderter, viel zu viel und nur mein Assistent und ich gaben eine trinkgeldgerechte ausgerechnete Summe.
B.s Freundin rechnete zusammen und es waren 250Griwi übrig, ca. 30 Euro, und ich sah mit wachem Blick, dass sie sich die Scheine in ihre Börse schob. Ich sah es und war gelähmt von der offensichtlichen Frechheit. Ich konnte nicht reagieren. War da etwas abgesprochen, von dem ich nicht wusste? Was passierte hier?
Währenddessen wurde am Nachbartisch weitergeredet, das Bezahlen aus den Augen verloren, beim Aufstehen erst erstaunt festgestellt, dass ja gar kein Rückgeld gekommen sei, na ja, nicht schön, aber irgendwie komisch. Ich konnte nichts sagen, ich hätte selbst im Scherz verpackt B.s Freundin entlaven müssen und es wäre eine fürchterliche Situation gewesen, für B. Ich schaute ihr fest in die Augen, aber sie hatte einen glasigen Blick bekommen, ja, sie wusste genau, worum es ging, sie meldete sich nicht.
Mein Assistent hatte genauso beobachtet und war im Schockzustand, draußen fragte ich ihn und er bestätigte. Später erzählte ich einem Geprellten und erklärte die Situation. Eigentlich tut mir nur B. leid, er wird ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Es sollte mich wundern, wenn das Szenario anders laufen würde. Ich sagte ihm nichts und werde ihm nichts sagen. Verliebten kann man nichts über das Objekt ihrer Liebe sagen, ohne zu verletzen. Es wäre wie ein persönlicher Angriff und ein Warnen nichts anderes als Besserwisserei.
B. hat hier eine Liebe gefunden, B. ist ein stiller Mensch, etwas massig, dem gerne alles ankotzt und der eine leise Stimme hat. Er wirkt wie im Leben noch nicht freigeschwommen, schüchtern, oder es ist seine persönlicher Art, er ist Mitte 30.
Seine Freundin kam nicht neben ihm, sondern bei mir und meinem Assistenten zu sitzen, mit dem Rücken zu B., aber sie konnten sich berühren und miteinander tuscheln, umsetzen wollte sie sich nicht und wenn sie mit mir sprach, verstand ich sie kaum, sie sprach ein eigenartiges Englisch und sie hatte auch nicht viel zu sagen. Sie wirkte belastet, mein Assistent und ich, wir scherzten und fanden lockere Konversation, sie konnte oder wollte nicht drauf einsteigen. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, da hat B. sich ja eine Schlaftablette gesucht. Aber irgendwie passt es ja…
Am Nebentisch waren ernste Gespräche, vielleicht waren alle einfach nur müde. Wir aßen verschiedenste Arten Plini und Omelett, der Kaffee war vernünftig und die Kellnerin eine schlanke zierliche Person, die ihren Bauch zeigte. Die Rechnung war nicht niedrig, aber durch 7 erschwinglich, da B.s Freundin die Rechnung geordert hatte, kam sie auch zu ihr, vom Nachbartisch kamen die Hunderter, viel zu viel und nur mein Assistent und ich gaben eine trinkgeldgerechte ausgerechnete Summe.
B.s Freundin rechnete zusammen und es waren 250Griwi übrig, ca. 30 Euro, und ich sah mit wachem Blick, dass sie sich die Scheine in ihre Börse schob. Ich sah es und war gelähmt von der offensichtlichen Frechheit. Ich konnte nicht reagieren. War da etwas abgesprochen, von dem ich nicht wusste? Was passierte hier?
Währenddessen wurde am Nachbartisch weitergeredet, das Bezahlen aus den Augen verloren, beim Aufstehen erst erstaunt festgestellt, dass ja gar kein Rückgeld gekommen sei, na ja, nicht schön, aber irgendwie komisch. Ich konnte nichts sagen, ich hätte selbst im Scherz verpackt B.s Freundin entlaven müssen und es wäre eine fürchterliche Situation gewesen, für B. Ich schaute ihr fest in die Augen, aber sie hatte einen glasigen Blick bekommen, ja, sie wusste genau, worum es ging, sie meldete sich nicht.
Mein Assistent hatte genauso beobachtet und war im Schockzustand, draußen fragte ich ihn und er bestätigte. Später erzählte ich einem Geprellten und erklärte die Situation. Eigentlich tut mir nur B. leid, er wird ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Es sollte mich wundern, wenn das Szenario anders laufen würde. Ich sagte ihm nichts und werde ihm nichts sagen. Verliebten kann man nichts über das Objekt ihrer Liebe sagen, ohne zu verletzen. Es wäre wie ein persönlicher Angriff und ein Warnen nichts anderes als Besserwisserei.