|GTaag|

2. Oktober 2009

Nichts neues…

Abgelegt unter: m — gtaag @ 22:20
… von der Geburtsfront.

Es gibt Pillen, die wehenfördernd wirken, aber eigentlich als magenberuhigende Präparate zugelassen sind, dafür sind sie auf den Markt. Das wehenfördernde Hormon ist im Mykrobereich und nach einem Pillchen könnten binnen 5 Stunden die Wehen angeschoben werden. Nach 5 Stunden entscheidet es sich auf die doppelte Dosis, 2 Pillchen, dann ist eine Nacht Pause und man entscheidet weiter. Dazwischen kontemplative Sitzungen am Kardiotokograph (CTG) oder Herztonwehenschreiber, eine Art Fahrtenschreiber für die Herztöne der kleinen m. und die Wehen der großen T.
Die Herztöne der kleinen m. waren wie ein unrundes Hamsterlaufrad zu hören, durch einen 1-Watt-Lautsprecher, tocktacktocktack, wenn sie wach ist auf 150 bis 160 und im Schlaf 120. Ab und zu durch deutlichen Schluckauf unrund gemacht. Die Wehen wurden durch die T. selber kommentiert und tatsächlich, dann zählte sich langsam die Zahl hinauf bis über 100. Schöne Berge waren dann zu sehen auf dem Kartiotogramm, aber eben nur spitz und wie unerklimmbare Berge, nicht anhaltend und mit einlandender Aussicht, selbst ein Laie kann erkennen: Das will noch nicht richtig, das ist noch nicht naturgewollt.
Der Nebeneffekt der wehenfördernden Pillen: T.s Magen beruhigte sich. Man kann dieses Präparat nicht hoch genug preisen. Komisch eigentlich, dass für ein so gutes Mittel eine Unterschrift geleistet werden musste, dass man belehrt wurde, dass es ein Magenpräparat und kein Wehenpräparat.

Ich bin wieder nach Hause gefahren. Wenn man viel Glück hat, kann man die Heerstraße mit Grüner Welle fahren. Spritverbrauch 6 Liter Diesel auf 100.

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