|GTaag|

19. Juli 2010

Ein Tag wieder einmal am Berg

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 19:56
Ein Tag am Berg. Die Frau arbeitet mit der Sense. Eine hohe Wiese bis hoch in den Himmel, Wolken, Berge. Die Frau ist zuerst ungeübt mit der Sense und sie senst sich Blasen. Die Frau schwitzt.
Dann trägt die Frau ein Heubündel von links nach rechts. Das Heubündel ist schwer und der Hund läuft ihr vor die Füße. Sie muß achtmal das Heubündel tragen, sie schwitzt wirklich und sie läuft ehrlich gebückt, die Beine versagen ihr fast, wenn sie rechts angekommen ist.
Später, drei Jahre später, kann sie viel besser sensen und es sieht gekonnter aus, obwohl sie eigentlich nicht wesentlich viel besser sensen kann. Aber ihr Gesicht ist entspannter, sie arbeitet nun handfester, ist keine Städterin mehr. Sie weiß auch, dass es wichtig ist, Heu zu machen, denn die Kuh braucht Futter im Winter.

Das war der Tag.
Für den Ton nicht gerade ein Highlight, denn im Hintergrund, durchs Tal führt eine Schnellstraße und aus irgend einem Grunde wird im Ort ein Berg angeknabbert, ein riesiger Steinbruch. So malerisch in die Richtung für die Kamera. So sehr Gegensatz in die andere.

2 Stunden Mittagessen. Ein Essen, wie man es eigentlich nur zu Festlichkeiten hat. Was gab es zu feiern. Den Abschluß gaben Marillenklösse. Die Österreicher haben es mit den Klößen zur Perfektion getrieben.

12. Juni 2010

Deutschlandpremiere 1.7.2010

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 16:35
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http://video.spiegel.de/flash/1068289_iphone.mp4

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8. Mai 2010

Hände hoch oder Unterschrift

Abgelegt unter: Allgemein, Bln. — gtaag @ 00:07
Als Einkaufsbeauftragter kaufe ich auch gerne bei REWE in der Chausseestraße ein. Nachdem es von “extra” zu “REWE” geworden ist, sind die Preise billiger geworden und die Beschallung des Betriebsfunks penetranter und lauter, das Publikum hat sich nicht geändert, gut betucht und steht im Wege, manchmal steht der Einkaufswagen und manchmal das Ego.
Praktisch ist natürlich das Bezahlen mit der ec-Karte. Dass mir immer wieder die Unterschrift abverlangt wird und nicht die Geheimzahl habe ich bisher eher als nebensächlich empfunden, dass ich aber mit meiner Unterschrift nicht nur unterschreibe, dass ich ich bin, sondern auch noch Kleingedrucktes… Vielleicht habe ich schon den Ratenzahlungsvertrag für ein Auto unterschrieben? Oder die Ursache dafür, dass ständig behauptet wird, ich hätte an Preisausschreiben teilgenommen von denen ich nie etwas gehört habe, liegt bei REWE und meiner Unterschrift dort?
Schräg gegenüber hat sich “plus” (billig leben und sterben) in “Netto” umgewandelt. Es wäre natürlich ein sozialer Abstieg, dort einkaufen zu gehen, vom Angebot mal abgesehen. Aber die wollen keine Unterschrift, die nehmen nur das Geld. Oder ich sage an der Kasse bei REWE, nö, ich gebe meine PIN ein und nicht die Unterschrift und bekomme einen roten Kopf, weil das natürlich nicht gehen wird.  Oder ich zahle wieder bar und hab mit dem Bargeld dann meine Scherereinen…


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4. Mai 2010

fonic, die Schweine

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 22:38
Auf dem Land ist das mit dem Internet so eine Sache, und nachdem ich nach 6 Monaten um 2 Tage Verzug vergaß, einen Vertrag zu kündigen und man gnadenlos mich zwang, 6 Monate weiterzunutzen und vor allen Dingen zu bezahlen, mit erhöhter Gebühr, die Knebler,  bin ich nun umgestiegen auf fonic. Die versprechen, dass nach 25 Euro – also 10 Tagen Nutzung – man umsonst weiternutzt, fein. (Besserwisser monierten zu fonic, dass sie nur 3,2 statt 7 oder so übertrügen, aber das ist auf dem Land herzlich irrelevant.)
Am 30.4. wäre der letzte Tag bei Knebler gewesen, aber am 30ten ließ er schon keine Verbindung zu, oder es klappte einfach nicht, genau weiß man das ja leider nicht hier auf dem Land, in der Senke. Also fonic Stick rein und Hurra, eine muntere Verbindung, subjektiv schnell.

Nach 14 Minuten Stillstand … Kontostand 0, 12.50Euro verbraucht. Klares Mißverhältnis zu 2.50 und nicht mehr am Tag.

Dann ging das wieder los, sich hineinverbeißen in ein Problem und alles probieren und machen und endlich, den Stick aus der Kiste  hinausnehmen (die ein wlan im Haus aufbaut) und die foniceigene Software benutzen, mit Stick direkt im Computer, Netz wird angezeigt und auch mehrere empfangene SMS, eine davon: Willkommen in der EU…
Das kenn ich schon vom eplus, aber vom DatenStick…

Der Knebler vorher war ja schon ein Schwein, aber fonic ist ein perfideres und damit größeres, er hat sich einfach in Polen eingewählt und mich nicht gefragt. Die Software stand auf “automatik” und sucht sich den stärksten Partner. Polen ist hier stärker als jeder Deutsche. (Außerdem ist hier die Uckermark und die Häuser werden von Polen gekauft, nachdem auch die Berliner kneifen…)
Die Software ließ sich umstellen auf manuell und bleibt es auch, aber meine hübsche wlan-Kiste kann ich nicht nutzen, denn die sucht sich den stärksten. (Ist eine amerikanische Kiste.)

Nun ist es passiert. Wenn ich im Netz bin schaue ich manisch auf das foniceigene Fenster, ob da auch wirklich links unten (klein) “o2 de” steht und nicht etwa “era mobile roaming”.
Es ist kein ruhiges Surfen mehr.
Was noch mehr beunruhigt ist der angezeigte Datendurchsatz.
Warum in alles in der Welt hab ich momentan bspw. starken Download und starken Upload, wärend ich hier schreibe. Ich schließe alle Programme, außer dieses hier, es arbeitet weiter.

Ich hätte wohl doch nicht die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson lesen sollen. (Fürchterliche Bücher und ich habe sie trotzdem gelesen. -:) ) Ich mag diese Datenarbeit zum Netz nicht sehen, ich will es nicht wissen. Lädt da jemand meine Fotos, hehe, die sind extern gespeichert, aber halt, die Thumpnails sind hier… Guckt da jemand in meinen Mails?
Hier findet gerade die feindliche Übernahme meines Computers statt und ich lasse es geschehen.
Mit meinem nächsten Upgrade werde ich es aber angehen und die “eigenen Dateien” vom System abkoppeln. Ganz sicher.


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14. März 2010

Gesichtserkennung

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 00:12
Von der Kleinen m., die im Kosegebrauch auch gerne “emlein” genannt wird -  mal sehen wie sie und wir es aushalten, wenn ihr ein Name bewußt wird, aber das wird ja noch ein bißchen dauern – gibt es mittlerweile hunderte Fotos, und ich habe den Verdacht, dass ich nur bestimmte auswähle und/oder überhaupt aufnehme: Wenn sie lächelt, wenn sie in die Kamera schaut, wenn sie irgendwie verständig ist.

Als Elterngeldempfänger kann ich mir ja nun nicht jedes neue Spielzeug wie gewohnt leisten, ich lebe also quasi aus der Substanz meiner angeschafften Geräteumgebung, aber wenn ich google und folgendes über eine Handykamera lese:
Das GC900 Viewty Smart vereint Kamera und Handy in Perfektion. Eine 8 MP Kamera mit einem besonders starkem Blitz, intelligente Gesichtserkennungs-Software, die auslöst sobald ihr Motiv lächelt, sowie einem Intelligent Shot Modus der automatisch die richtigen Einstellungen für Sie vornimmt, machen das Viewty Smart zu Ihrer Kompaktkamera. Über den integrierten TV-Ausgang können Sie sich ihre Fotos auf ihrem Fernseher ansehen oder ihre selbsgedrehten hochauflösenden Filme. Die S-Class Oberfläche macht das Viewty Smart leicht zu bedienen und integriertes WiFi, HSDPA, GPS sowie Bluetooth gewährleisten grenzenlose Konnektivität.
Dann würde ich doch gerne so ein Teil haben, es würde sehr viel an Fotografenkunst ersparen, oder nicht, oder doch, … aber wat et nich allet jibt.


23. August 2009

Venedig 2009

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 20:50
2 Filme im Wettbewerb, “Lourdes” und “Woman Without Men”. Beim letzteren der Anruf einer Produktionshelferin, Hilfe, wo sind die Origninaltöne?
Nach 2 Jahren kann das schon mal passieren, dass die Töne alle weg sind. Oder jedenfalls verlegt. Selbstverständlich nur verlegt. Dabei wird allerwärts vom Backupwahn geredet.  …

16. Juni 2009

Es geht weiter

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 01:28

20. April 2009

:-))

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 20:51
“Yippie, ein Mädchen!”
“Was hättest du gesagt, wenn es ein Junge werden würde?”
“Yippie, ein Junge!”

30. März 2009

..

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 18:20
Es ist natürlich Unfug, zu sagen, nur die Frau mache eine Schwangerschaft durch. Nicht nur dass ich dicker werde, mein Bauch ist zu vergleichen von dem der T. jetzt im vierten Monat, ich habe mir allerdings vorgenommen, hinter ihr zurückzubleiben, soviel Fairness habe ich. Nein ich bin auch besorgter um T., sie darf auf einmal nicht mehr alles machen und als sie schwer trug, wurde ich laut, und an einem Tag, als es ihr auf einmal nicht schlecht war und die Kopfschmerzen weg, verbot ich ihr, so quirlig herumzulaufen, niemals zuvor habe ich ihr verboten, quirlig herumzulaufen, ich mag es im Gegenteil, wenn sie quirlig herumläuft, aber jetzt ist es eben etwas anderes, das paßt nicht zu einer Schwangerschaft, quirlig sein, so sind meine Vorstellungen und was habe ich schon für eine Ahnung, quirlig sein, nein.

4. März 2009

Café Tasso

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 16:21
17 Bananenkisten mit Büchern sind weg untergebracht.

Nicht erst seitdem der Reader bei mir Einzug gehalten hat, habe ich meine Bücher aussortiert und niemand wollte sie haben, kein Antiquariat, niemand. Einer hat mich sogar ausgelacht. “ddr-bücher? Gucken sie mal da!” Eine Wand, vollgestopft mit Büchern, logisch, ein Antiquariat. Ich wiederholte: “Nicht ddr-bücher, sondern Bücher, die in der ddr verlegt wurden.” Er lachte immer noch.
Naja, vielleicht hatte er der Händler ja auch recht, man darf sich ja wohl trotzdem mal kurz ärgern.
Wäre die Papiertonne im Hof nicht so klein, ich hätte die Kisten schon längst versenkt. Hätte mich hart gemacht, weil ich Bücher wegschmeißen genauso nicht machbar finde wie Bücher verbrennen.

Aber so kam das Café Tasso vorbei. Oder das Sinnewerk. Der Lorgan hatte hatte beladen Tiefgang. “10 Adressen werden heute angefahren”, sagte der Mann und bedankte sich, dass ich ihm die Kisten mit hinausschaffte. Dabei muß ich mich bedanken.

22. Februar 2009

Albanien 1988

Abgelegt unter: Abwege — gtaag @ 11:13
1988albanienmarxismleninism.jpg

10. Februar 2009

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 16:52
Nun werde ich ein alter Papa werden. Das ist eine Neuigkeit, die schon vor Jahren hätte passieren können, und es ist eben nicht passiert. So werde ich eben ein alter Papa. Als es schon mal  passiert war  – mit S., vor 8 Jahren -  war ihre Entscheidung einsam dagegen. Und eigentlich könnte ich durchaus schon Opa sein, mit A. Damals war 1987 und ihre vermeintliche Ausreise kam dazwischen.
Es stellt sich gar nicht so sehr die Frage, was hätte sein können oder was andere vorgelebt haben. Es ist wie es ist und es ist natürlich nicht zu spät. T. ist dauernd schlecht und alles scheint normal zu verlaufen. Meine Liebe zu ihr hat neuen Schwung gefunden. Ich denke natürlich, dass ich im Grunde damit alles nichts zu tun haben will, ich verachte Muttertiere und Vatertiere und dieses heilige Thema sowieso. Aber es erfaßt mich auch. Heute kam der Bericht heraus, dass in Deutschland die Geburtenrate gestiegen ist. Und ich denke: Schade, es wäre doch viel besser, in einen geburtenschwachen Jahrgang hineinzugeraten. Naja. Monsteralarm. Und T. hat heute verkündet, sie wird wieder verwendbare Windeln nehmen. Sic.
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