Gegen etwas Bakschisch habe ich mir vom 300m entfernten Hotel den WEP-Schlüssel geben lassen und so gibt es aufm Kahn aufm Nil Internet. Der Nil hat klares Wasser, die Benzinlaken vertun sich irgendwie. Auch schwimmt nicht all zu viel Plastik herum, aber baden würde ich trotzdem nicht drin. Assuan hat einen besonderen Reiz durch ein gewisses Delta, das der Nil bildet, mit vielen Inseln und mit einer rasch ansteigenden Wüstenlandschaft. Vielleicht 300 oder 400 Meter ist es grün an den Ufern entlang, dann kommt steinige und sandige Wüste. Die Tempel sind alt und Reisebustourismus geht neben Ausgrabungen einher.
Ägypter haben eine bestimmte Art, sich dem Reisenden verhasst zu machen. Sie drängen einem ihre nichtswürdigen Dienste auf und hat man den einen endlich los, kommt der nächste schon an. Es ist ein Überlebenssport: Hat der eine es nicht geschafft, war der vielleicht nicht schlau genug.
Wenn man dann die Nase voll hat und deutlich wird, sagen sie „smile“ und setzen dich damit ins Unrecht. Ägypter auf der Straße sind anstrengend. In Assuan ist die Steigerung, dass sie sich nicht nur auf ihre Stimme beschränken, sie stellen sich auch in den Weg.
10. Februar 2009
26. Januar 2009
13. Januar 2009
Sony Reader PRS505
UPDATE /3.4.09: Einige Links in diesem Beitrag sind bereits deaktiviert. Mit dem Erscheinen des Gerätes auf dem europäischen Markt kommt natürlich auch der geballte Wille, damit Geld zu verdienen. Vielviel Geld.
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2. Januar 2009
Neujahr
Am 1.1.09 sagte Inforadio, die Silvesternacht in Berlin sei weitestgehend ruhig gewesen. Eine Millionen Menschen seien auf der Meile zum Brandenburger Tor gewesen und nur 2 Leuten sind jeweils einen Finger verlustig gegangen, beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern. Und nur in Bernau ist ein Einfamilienhaus abgebrannt.
Ich war im Wedding und von 0 Uhr bis halb 2 war dort Bürgerkrieg. Die Böller rumsen jetzt so, wie ich in Nablus das letzte Mal die Kanonenschläge der Israelis gegen 2 Häuser gehört habe, beim Abarbeiten der Todesliste gesuchter Palästinenser. Und Stalinorgeln gibt es auch wieder. Wir waren auf dem Parkdeck eines Einkaufscenters in Höhe Seestraße, normalerweise kann man von dort über die Stadt schauen, aber schon nach kurzer Zeit war die Sicht unter 300m, vom Dunst, vom Qualm. Wir flüchteten uns in eine Nische, mit dem kalten Sekt, der irgendwie zu kalt war. Kein Blick auf das Feuerwerk am Brandenburger Tor.
Der Rückweg in die Malplaquetstraße dicht an den Häuserwänden entlang, die Böller flogen am liebsten aus den obersten Stockwerken. Prosit Neujahr.
Ich war im Wedding und von 0 Uhr bis halb 2 war dort Bürgerkrieg. Die Böller rumsen jetzt so, wie ich in Nablus das letzte Mal die Kanonenschläge der Israelis gegen 2 Häuser gehört habe, beim Abarbeiten der Todesliste gesuchter Palästinenser. Und Stalinorgeln gibt es auch wieder. Wir waren auf dem Parkdeck eines Einkaufscenters in Höhe Seestraße, normalerweise kann man von dort über die Stadt schauen, aber schon nach kurzer Zeit war die Sicht unter 300m, vom Dunst, vom Qualm. Wir flüchteten uns in eine Nische, mit dem kalten Sekt, der irgendwie zu kalt war. Kein Blick auf das Feuerwerk am Brandenburger Tor.
Der Rückweg in die Malplaquetstraße dicht an den Häuserwänden entlang, die Böller flogen am liebsten aus den obersten Stockwerken. Prosit Neujahr.
13. Dezember 2008
23. November 2008
Sterben im Netz
Die Site der „42er Autoren“ ist nicht erreichbar, das Forum auch nicht. Nun will ich nicht künstlich beunruhigt sein, aber dass dieses Unerreichbarsein keinen Niederschlag in anderen Foren und in Blogs findet… Oder war der Niedergang so schleichend und so lange während, dass der Todesstoss selber, das Abschalten, schon gar nicht mehr bemerkt wird? Schweigt man lieber und nimmt es hin wie das Abschalten von „Pudelpopp“, „Siebenviertel“, „Böhmerts Hasenbrot“, „Percampus“ und „Frau Rabe“? Sie hinterließen nicht mal ihre Inhalte sondern nahmen sich vollständig einschließlich ihrer Namen vom Netz. Tote hinterlassen sonst… Hab und Gut. Internet ist in allen Bereichen radikaler: Da wird mit entblößter Seele geschrieben und da wird spurlos gestorben.
Update 13:40: Die 42er ziehen nur um. Viel Spaß beim Packen und Entrümpeln!
Update 13:40: Die 42er ziehen nur um. Viel Spaß beim Packen und Entrümpeln!
10. Oktober 2008
4. Oktober 2008
Epson.
“Dieses Produkt entspricht den strengen ENERGY STAR-Richtlinien der Europäischen Kommission. Epson ist ein weltweit operierendes Unternehmen und trägt zum Umweltschutz für künftige Generationen bei, indem es eine Reihe von ENERGY STAR-Produkten anbietet. Bei diesen Produkten wurde der Stromverbrauch enorm reduziert. Dadurch sparen Sie Energie und Geld und schützen die Umwelt – ganz ohne Qualitätskompromisse.” /Quelle/
Epson? Klasse!
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2. Oktober 2008
Carnet
Um Technik in die Ukraine zu schaffen, um damit zu arbeiten, und sie dann wieder zurückzubringen, zollfrei, ohne eben bezahlen zu müssen, dafür bedarf es eines Carnets. Ein Carnet ist eine komplizierte Angelegenheit, man muss genau sein, aber eigentlich auch schwindeln: Für jedes mitgeführte Teil muss es eine Nummer geben und ein Foto und eine Beschreibung, aber für den Wert gibt man nur 10% oder weniger an, was lächerlich ist. Eine Mikroportanlage kommt so eben nur auf 300Euro. Und ein Kabel auf 50ct. Wehe wenn dann eine Nummer nicht stimmt, die Nummern 509 bis 515 sind 8 Stück Kabel, falsch. Mit so einem Fehler gefährdet man ein ganzes Carnet, nicht etwa weil die Anzahl der Kabel kontrolliert wird, sondern die Liste nicht stimmt. 7, richtig. Setzen.
9 Stunden habe ich meine Technik gepackt, wieder ausgepackt, einzeln gewogen, einzeln fotografiert und aufgeschrieben, benannt, bewertet. So ziemlich zum Ende hin kam eine kleine Tasche. Das ist meine Wundertasche. Ich weiß eigentlich selber nicht so recht, was drin ist, es ist die Adaptertasche. Wenn ich einen Adapter suche, dann finde ich ihn auch darin. Ich habe dann geschrieben: Eine Tasche mit Adaptern. „Eine Position“. Was habe ich nur für einen Fehler gemacht. Ich hätte jeden einzelnen Adapter fotografieren und benennen und beziffern müssen.
Die Übersetzerin, ins Russische, rief mich an, Tasche mit Adapter, was heiße denn das. Was solle das schon heißen, antwortete ich, angefressen. Da sind 350 Adapter drin, oder 60, das ist pauschal, so etwas müsse doch wohl nicht aufgeschlüsselt werden.
Eigentlich nicht, eigentlich doch. Sie schrieb einfach hin: Adaptertasche mit 60 Adaptern. Aber vergab keine 60 neue Nummern. Und das war der Fehler. Der Fehler wurde prompt bemerkt, das Carnet nicht eröffnet.
Das wird dann wohl allgemein als „Problem“ benannt. Meine Antwort war nur, vor den Augen des Zolls die Tasche öffnen und den Inhalt vor ihm auf den Boden fallen lassen, leere Tasche mit Nummer wieder einpacken und weiterfahren. So einfach geht das dann wohl auch nicht…
9 Stunden habe ich meine Technik gepackt, wieder ausgepackt, einzeln gewogen, einzeln fotografiert und aufgeschrieben, benannt, bewertet. So ziemlich zum Ende hin kam eine kleine Tasche. Das ist meine Wundertasche. Ich weiß eigentlich selber nicht so recht, was drin ist, es ist die Adaptertasche. Wenn ich einen Adapter suche, dann finde ich ihn auch darin. Ich habe dann geschrieben: Eine Tasche mit Adaptern. „Eine Position“. Was habe ich nur für einen Fehler gemacht. Ich hätte jeden einzelnen Adapter fotografieren und benennen und beziffern müssen.
Die Übersetzerin, ins Russische, rief mich an, Tasche mit Adapter, was heiße denn das. Was solle das schon heißen, antwortete ich, angefressen. Da sind 350 Adapter drin, oder 60, das ist pauschal, so etwas müsse doch wohl nicht aufgeschlüsselt werden.
Eigentlich nicht, eigentlich doch. Sie schrieb einfach hin: Adaptertasche mit 60 Adaptern. Aber vergab keine 60 neue Nummern. Und das war der Fehler. Der Fehler wurde prompt bemerkt, das Carnet nicht eröffnet.
Das wird dann wohl allgemein als „Problem“ benannt. Meine Antwort war nur, vor den Augen des Zolls die Tasche öffnen und den Inhalt vor ihm auf den Boden fallen lassen, leere Tasche mit Nummer wieder einpacken und weiterfahren. So einfach geht das dann wohl auch nicht…
26. September 2008
Fragen
Wenn man sich in einem Forum zu Wort melden will, muß man sich erst mal registrieren. Das ist normal. Ich wollte was im DSLR-Forum (Digitale Spiegelreflexkameras) sagen, bei der Anmeldung, Punkt 4, bin ich gestolpert. Gut dass es Taschenrechner gibt.

Bei Gewinnspielen im Internet gibt es ja auch solche Fragen, die es einem schwierig machen, in die Auswahl zu kommen. In welcher Jahreszeit blühen in Deutschland Tulpen. Wo steht der Eiffelturm , wer war der erste deutsche im All, wo geht die Sonne auf und wo geht sie unter.
Was 3 plus 3 minus 2 angeht, bezieht das dann nun auf meine Lieblingsblende? Dann müsste ich doch auf 2.0 kommen. Gut dass es Taschenrechner gibt.

Bei Gewinnspielen im Internet gibt es ja auch solche Fragen, die es einem schwierig machen, in die Auswahl zu kommen. In welcher Jahreszeit blühen in Deutschland Tulpen. Wo steht der Eiffelturm , wer war der erste deutsche im All, wo geht die Sonne auf und wo geht sie unter.
Was 3 plus 3 minus 2 angeht, bezieht das dann nun auf meine Lieblingsblende? Dann müsste ich doch auf 2.0 kommen. Gut dass es Taschenrechner gibt.
22. August 2008
Pausen…
und wers Schweigen nicht aushält:
Aber der Bauchnabel bei 1:30 stimmt … doch.
Gefunden bei : http://www.eyesaiditbefore.de/
Einer schrieb in den Kommentaren dort:
Jess
Am 21. August 2008 Ich glaube übrigens, dass es auch meiner Karriere abträglich sein könnte, wenn du Fotos von meinen Arschpickeln auf Flickr hochladen würdest. Lass es also einfach bleiben, ok?
Ich bin echt betroffen.
Besser doch als Wespenschaum im Ar…-Ortgang.
Aber der Bauchnabel bei 1:30 stimmt … doch.
Gefunden bei : http://www.eyesaiditbefore.de/
Einer schrieb in den Kommentaren dort:
Jess
Am 21. August 2008 Ich glaube übrigens, dass es auch meiner Karriere abträglich sein könnte, wenn du Fotos von meinen Arschpickeln auf Flickr hochladen würdest. Lass es also einfach bleiben, ok?
Ich bin echt betroffen.
Besser doch als Wespenschaum im Ar…-Ortgang.