22. November 2009
9. Februar 2009
8. Februar 2009
2. Januar 2009
Neujahr
Am 1.1.09 sagte Inforadio, die Silvesternacht in Berlin sei weitestgehend ruhig gewesen. Eine Millionen Menschen seien auf der Meile zum Brandenburger Tor gewesen und nur 2 Leuten sind jeweils einen Finger verlustig gegangen, beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern. Und nur in Bernau ist ein Einfamilienhaus abgebrannt.
Ich war im Wedding und von 0 Uhr bis halb 2 war dort Bürgerkrieg. Die Böller rumsen jetzt so, wie ich in Nablus das letzte Mal die Kanonenschläge der Israelis gegen 2 Häuser gehört habe, beim Abarbeiten der Todesliste gesuchter Palästinenser. Und Stalinorgeln gibt es auch wieder. Wir waren auf dem Parkdeck eines Einkaufscenters in Höhe Seestraße, normalerweise kann man von dort über die Stadt schauen, aber schon nach kurzer Zeit war die Sicht unter 300m, vom Dunst, vom Qualm. Wir flüchteten uns in eine Nische, mit dem kalten Sekt, der irgendwie zu kalt war. Kein Blick auf das Feuerwerk am Brandenburger Tor.
Der Rückweg in die Malplaquetstraße dicht an den Häuserwänden entlang, die Böller flogen am liebsten aus den obersten Stockwerken. Prosit Neujahr.
Ich war im Wedding und von 0 Uhr bis halb 2 war dort Bürgerkrieg. Die Böller rumsen jetzt so, wie ich in Nablus das letzte Mal die Kanonenschläge der Israelis gegen 2 Häuser gehört habe, beim Abarbeiten der Todesliste gesuchter Palästinenser. Und Stalinorgeln gibt es auch wieder. Wir waren auf dem Parkdeck eines Einkaufscenters in Höhe Seestraße, normalerweise kann man von dort über die Stadt schauen, aber schon nach kurzer Zeit war die Sicht unter 300m, vom Dunst, vom Qualm. Wir flüchteten uns in eine Nische, mit dem kalten Sekt, der irgendwie zu kalt war. Kein Blick auf das Feuerwerk am Brandenburger Tor.
Der Rückweg in die Malplaquetstraße dicht an den Häuserwänden entlang, die Böller flogen am liebsten aus den obersten Stockwerken. Prosit Neujahr.
27. September 2008
14. September 2008
2. August 2008
1. Juli 2008
17. April 2008
8. März 2008
Die BVG, juché
Wenn man in Berlin derzeit ein Newyorker Flair haben will, sollte man am frühen Nachmittag beispielsweise zwischen der Straße Unter den Linden und dem Bahnhof Friedrichsstraße unterwegs sein. Dort laufen so viele Menschen zielstrebigen Schritts Richtung Bahnhof, dass man es sich nicht leisten kann, gegen den Strom zu laufen, es gäbe einfach zu viele Irritationen beim Ausweichen voreinander.
Der Grund: Die Berliner Verkehrsbetriebe streiken, es fahren keine Straßenbahnen und keine Busse, U-Bahnen auch nicht. Die Straßen sind dicht, nur die S-Bahnen tuen ihren Dienst.
So tut der BVG-Streik etwas für die Gesundheit des Berliner und des zugereisten Volkes. Man läuft einfach mehr, man fährt mehr Fahrrad. Man lernt mehr zu denken, zu planen, von den gewohnten Wegen abzuweichen.
(Nein, ich benutze die BVG auch sonst nicht. Ich mein ja nur. Streikt ruhig.)
Der Grund: Die Berliner Verkehrsbetriebe streiken, es fahren keine Straßenbahnen und keine Busse, U-Bahnen auch nicht. Die Straßen sind dicht, nur die S-Bahnen tuen ihren Dienst.
So tut der BVG-Streik etwas für die Gesundheit des Berliner und des zugereisten Volkes. Man läuft einfach mehr, man fährt mehr Fahrrad. Man lernt mehr zu denken, zu planen, von den gewohnten Wegen abzuweichen.
(Nein, ich benutze die BVG auch sonst nicht. Ich mein ja nur. Streikt ruhig.)
19. Dezember 2007
BND/3
Die Stadtelster hat es dann doch vorgezogen, ihren Baum und die Dachrinne zu verlassen. Nach einigem erfolglosen Bemühen, die Stimmen der Bagger und Bohrmaschinen nachzuahmen, hatte sie auf einer der Kameras sich gesetzt und mit dem Kopf vornüber ins Objektiv geschaut. Mit dem Schnabel hatte sie gegengepickt, es blinkerte so, das Glas, aber nichts rührte sich. Nur so ein beleibter Wachmann war wie aus dem Nichts auf einmal aufgetaucht und hatte wild mit den Armen gestikuliert. Das sah irgendwie gefährlich aus. Seit wann haben Menschen jetzt so viele Arme, Mutanten in der Stadt?
Ohne sich zu verabschieden flog die Stadtelster Richtung Friedrichsstraße. Vielleicht kommt sie später noch einmal vorbei.Vielleicht ist es Es ist eine sentimentale Stadtelster.
Ohne sich zu verabschieden flog die Stadtelster Richtung Friedrichsstraße. Vielleicht kommt sie später noch einmal vorbei.







