|GTaag|

15. Mai 2009

Abgelegt unter: so — gtaag @ 22:53
Sie hat mir heute gewunken und hat eine ziemlich plattgedrückte Nase …. KLAXXX

20. April 2009

:-))

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 20:51
“Yippie, ein Mädchen!”
“Was hättest du gesagt, wenn es ein Junge werden würde?”
“Yippie, ein Junge!”

Windräder

Abgelegt unter: Uckermark — gtaag @ 12:39
Die Fundamente lassen eine Plombe von den Wurzeln einer Solitäreiche erahnen, was oben herausschaut ist eher mickrig und hat einen Durchmesser von ca. 3 Metern und könnte ein Brunnen sein, darauf soll also ein 300m hohes Windrad montiert werden. Die Plombe ragt in ihrem Kreisrund 4 Meter hoch aus der Landschaft, die Dimensionen verlieren sich, wenn man das von weitem in den Feldern sieht. Auch sonst ist es unspektakulär, der Ring ist in dichten Abständen gelocht für die Bolzen und 10 Plastikrohre ragen blind aus dem Boden, wo der Brunnenschacht sich öffnen könnte ist nach einem halben Meter Beton, das ist alles.
T. bekommt in guter Sichtbarkeit seine Windräder, 10 Jahre hat der Kampf dagegen, an dem ich mich nicht beteiligt habe, gedauert. Wenn die Politik sich einig ist zählen keine Menschen, die ruhige Horizonte bevorzugen, das stimmt schon, man muß mitunter seine Sentimentalität vor dem Höheren und Ganzen zurückstellen. (Wer das Höhere und Ganze bestimmt ist eine andere Frage.)

30. März 2009

..

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 18:20
Es ist natürlich Unfug, zu sagen, nur die Frau mache eine Schwangerschaft durch. Nicht nur dass ich dicker werde, mein Bauch ist zu vergleichen von dem der T. jetzt im vierten Monat, ich habe mir allerdings vorgenommen, hinter ihr zurückzubleiben, soviel Fairness habe ich. Nein ich bin auch besorgter um T., sie darf auf einmal nicht mehr alles machen und als sie schwer trug, wurde ich laut, und an einem Tag, als es ihr auf einmal nicht schlecht war und die Kopfschmerzen weg, verbot ich ihr, so quirlig herumzulaufen, niemals zuvor habe ich ihr verboten, quirlig herumzulaufen, ich mag es im Gegenteil, wenn sie quirlig herumläuft, aber jetzt ist es eben etwas anderes, das paßt nicht zu einer Schwangerschaft, quirlig sein, so sind meine Vorstellungen und was habe ich schon für eine Ahnung, quirlig sein, nein.

4. März 2009

Café Tasso

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 16:21
17 Bananenkisten mit Büchern sind weg untergebracht.

Nicht erst seitdem der Reader bei mir Einzug gehalten hat, habe ich meine Bücher aussortiert und niemand wollte sie haben, kein Antiquariat, niemand. Einer hat mich sogar ausgelacht. “ddr-bücher? Gucken sie mal da!” Eine Wand, vollgestopft mit Büchern, logisch, ein Antiquariat. Ich wiederholte: “Nicht ddr-bücher, sondern Bücher, die in der ddr verlegt wurden.” Er lachte immer noch.
Naja, vielleicht hatte er der Händler ja auch recht, man darf sich ja wohl trotzdem mal kurz ärgern.
Wäre die Papiertonne im Hof nicht so klein, ich hätte die Kisten schon längst versenkt. Hätte mich hart gemacht, weil ich Bücher wegschmeißen genauso nicht machbar finde wie Bücher verbrennen.

Aber so kam das Café Tasso vorbei. Oder das Sinnewerk. Der Lorgan hatte hatte beladen Tiefgang. “10 Adressen werden heute angefahren”, sagte der Mann und bedankte sich, dass ich ihm die Kisten mit hinausschaffte. Dabei muß ich mich bedanken.

22. Februar 2009

Warten auf den Bus

Abgelegt unter: Erinnerungen — gtaag @ 19:10
Hoyerswerda, 3.9.1987 – Bushaltestelle Braunkohlekombinat “Schwarze Pumpe”

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Albanien 1988

Abgelegt unter: Abwege — gtaag @ 11:13
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10. Februar 2009

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 16:52
Nun werde ich ein alter Papa werden. Das ist eine Neuigkeit, die schon vor Jahren hätte passieren können, und es ist eben nicht passiert. So werde ich eben ein alter Papa. Als es schon mal  passiert war  – mit S., vor 8 Jahren -  war ihre Entscheidung einsam dagegen. Und eigentlich könnte ich durchaus schon Opa sein, mit A. Damals war 1987 und ihre vermeintliche Ausreise kam dazwischen.
Es stellt sich gar nicht so sehr die Frage, was hätte sein können oder was andere vorgelebt haben. Es ist wie es ist und es ist natürlich nicht zu spät. T. ist dauernd schlecht und alles scheint normal zu verlaufen. Meine Liebe zu ihr hat neuen Schwung gefunden. Ich denke natürlich, dass ich im Grunde damit alles nichts zu tun haben will, ich verachte Muttertiere und Vatertiere und dieses heilige Thema sowieso. Aber es erfaßt mich auch. Heute kam der Bericht heraus, dass in Deutschland die Geburtenrate gestiegen ist. Und ich denke: Schade, es wäre doch viel besser, in einen geburtenschwachen Jahrgang hineinzugeraten. Naja. Monsteralarm. Und T. hat heute verkündet, sie wird wieder verwendbare Windeln nehmen. Sic.

Verstaatlichung

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 13:42
Es ist nicht so einfach.

Danke an MrRipley.

9. Februar 2009

Straßenbahn, Berlin 1986

Abgelegt unter: Bln., Erinnerungen — gtaag @ 18:10
1986

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8. Februar 2009

Brandenburger Tor, 1995

Abgelegt unter: Bln. — gtaag @ 22:16
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26. Januar 2009

Assuan

Abgelegt unter: Allgemein — gtaag @ 21:55
Gegen etwas Bakschisch habe ich mir vom 300m entfernten Hotel den WEP-Schlüssel geben lassen und so gibt es aufm Kahn aufm Nil Internet. Der Nil hat klares Wasser, die Benzinlaken vertun sich irgendwie. Auch schwimmt nicht all zu viel Plastik herum, aber baden würde ich trotzdem nicht drin. Assuan hat einen besonderen Reiz durch ein gewisses Delta, das der Nil bildet, mit vielen Inseln und mit einer rasch ansteigenden Wüstenlandschaft. Vielleicht 300 oder 400 Meter ist es grün an den Ufern entlang, dann kommt steinige und sandige Wüste. Die Tempel sind alt und Reisebustourismus geht neben Ausgrabungen einher.
Ägypter haben eine bestimmte Art, sich dem Reisenden verhasst zu machen. Sie drängen einem ihre nichtswürdigen Dienste auf und hat man den einen endlich los, kommt der nächste schon an. Es ist ein Überlebenssport: Hat der eine es nicht geschafft, war der vielleicht nicht schlau genug.
Wenn man dann die Nase voll hat und deutlich wird, sagen sie „smile“ und setzen dich damit ins Unrecht. Ägypter auf der Straße sind anstrengend. In Assuan ist die Steigerung, dass sie sich nicht nur auf ihre Stimme beschränken, sie stellen sich auch in den Weg.
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